Eine Sammelbuchung (auch Splittbuchung oder Splitbuchung genannt) ist in einer doppelten Buchhaltung bei einigen Vorgängen sinnvoll.
Webling bietet diese Funktion bei Verwendung von «Bankkonten» an, mit der du z. B. Sammelgutschriften von Mitgliederbeiträgen auf mehrere Beitragsrechnungen, aber auch z. B. Spesenrückerstattungen auf mehrere Aufwandskonten verteilen kannst.
Nachstehend zeigen wir dir ebenfalls auf, wie du alternative Szenarien handhaben kannst, die nicht über das Bankkonto laufen.
Mittels Funktion «Bankkonten»
Alternative Vorgehensweisen
Splittbuchungen oder das Aufteilen von Buchungen bei anderen Konten kann gelegentlich notwendig oder wünschenswert sein. Unsere drei Vorgehensweisen kannst du sinngemäss für jede Buchung verwenden, bei der die Buchung nicht im Format «1:1» auf ein Soll- und ein Habenkonto zutrifft, sondern auf «1:mehrere» oder «mehrere:1». Lies in den nachfolgenden Varianten die Bezeichnung «Bankkonto» einfach als den Teil «1» in den erwähnten Buchungsformaten.
Vorgehen A (empfohlen)
Die meisten Kassenverantwortlichen buchen hier anstatt einer Sammelbuchung einfach zwei einzelne Buchungen über die Teilbeträge vom Bankkonto auf das jeweilige Aufwandskonto. Der Vorteil dieser Variante ist, dass mit wenig Aufwand die Salden aller Konten stimmen. Der Nachteil ist, dass wir in der Buchhaltung auf dem Bankkonto zwei Teilbuchungen anstatt einer Buchung über den Gesamtbetrag haben.
Vorgehen B
Wenn du nur eine Gesamtbuchung auf dem Bankkonto möchtest, aber dennoch den Aufwand minimal halten willst, gibt es eine Alternative. Buche den Gesamtbetrag vom Bankkonto auf das erste Aufwandskonto und korrigiere dann den zweiten Teilbetrag auf das andere Aufwandskonto mit einer zweiten Buchung. Bei diesem Vorgehen bleibt das Bankkonto in der Buchhaltung etwas übersichtlicher, allerdings wird es auf dem Aufwandskonto weniger übersichtlich.
Vorgehen C
Dieses Vorgehen empfehlen wir dir, wenn du es gerne übersichtlich hast auf jedem Konto und es dir nichts ausmacht, wenn du eine Buchung zusätzlich erfassen musst.
- Buche den Gesamtbetrag vom Bankkonto auf ein Hilfskonto.
- Buche die Teilbeträge vom Hilfskonto auf die jeweiligen Aufwandskonten.