Rücklastschriften

Wenn der Betrag bei einem Lastschrifteinzug nicht korrekt eingezogen werden konnte, wird der Betrag zurückgebucht. Häufig werden für den Vorgang Gebühren verlangt.

Gründe für eine Rücklastschrift können eine falsche Kontoverbindung, fehlendes Guthaben, eine Ablehnung durch den Kontoinhaber oder anderes sein. 

Verbuchen in Webling

Bei Rücklastschriften muss man vier Sachen verbuchen, die erste Abbuchung, die Rückbuchung und allenfalls die Gebühren. Anschliessend kann man eine erneute Abbuchung vornehmen, nachdem man z.B. eine falsche Kontonummer korrigiert hat.

Das Vorgehen ist

  1. Eine Buchung für die Rückbuchung erstellen. Die Buchung zieht den zurückgebuchten Betrag vom Bankkonto  und allenfalls die Gebühren vom Bankkonto und gleichzeitig vom Ertragskonto ab. Der Zustand ist also etwa, wie wenn die Abbuchung nie gemacht worden wäre.
  2. Einen neuen Debitor erstellen, wenn die Gebühren dem Mitglied belastet werden, schlägt man die Gebühren zum Rechnungsbetrag hinzu. Ansonsten verbucht man die Gebühren auf ein Aufwandskonto.
  3. Man erstellt eine neue LSV Datei mit dem neuen Debitor und übermittelt diese der Bank.

Beispiel

Beispiel mit Buchungen:

Originaldebitor:
Ertragsbuchung: Debitorkonto +100, Mitgliederbeiträge + 100
Abschlussbuchung: Bank +100, Debitorkonto -100

Rückbuchung (100 zurückgebucht + 5 Gebühren):
Erweiterte Buchung: Mitgliederbeiträge -105 (soll), Bank -105 (haben)

Neuer Debitor:
Ertragsbuchung: Debitorkonto +100, Mitgliederbeiträge +100

Gebühren auf Aufwandskonto:
Erweiterte Buchung: Kosten Rücklastschriften +5(soll), Mitgliederbeiträge +5(haben)

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